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Kann Design eine Revolution entfachen?

design future

Seit 2016 schafft das UNCOVER-Festival im zweijährlichen Rhythmus eine temporäre Plattform zum Austausch für Designer und Designaffine. Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe unter der thematischen Klammer "Revolution" stand unter anderem die FORMSCHAU Ausstellung. Letztere präsentierte die Beiträge der Shortlist für den UNCOVER Designpreis. Die hochkarätig besetzte Jury entschied sich letztlich für zwei Gewinner: Grow fashion – eine Designstudie von Cora Schmelzer, die zeigt, wie man aus Pilzen Kleidung macht – teilt sich die Auszeichnung mit dem Team von "The Peacebuilders" – einem kollaborativen Design- und Digitalisierungsstudio in einem Flüchtlingslager auf Lesbos.

Ein weiteres Highlight wartete in der ganztägigen UNCOVER Conference. Immer unter dem Oberbegriff des Revolutionsgedanken diskutierten hier internationale Speaker verschwende Disruptions- und Evolutionsansätze, die das Design anbieten kann – oder die auf es selbst angewendet werden könne bzw. sollten. Für Begeisterung sorgte unter anderem der offene Handlungsaufruf von Anne Stenros, Chief Design Officer der Stadt Helsinki, an die junge Designergeneration im Publikum.

Für die Kuration des Festivalsprogramms zeichnete dieses Jahr Simon Daubermann verantwortlich. Neben der Programmgestaltung widmetet er sich jedoch auch eigenen Ideen zum revolutionären Leitthema. Entstanden ist daraus unter anderem der nachfolgende Leitartikel im UNCOVER Magazin sowie ein thematischer Vorgriff auf die Uncover Conference im offiziellen Festivalblog.

SPIEGEL INTERVIEW: Authentische Kommunikation entsteht auf konzeptioneller Basis

something new

Mit dem Rollout der neuen Brand Identity für die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg stand ein spannendes und ambitioniertes Projekt vor seinem Abschluss, dass nicht nur in unserem Team den Anlass gab, sich mit der institutionellen Kreativszene neu auseinanderzusetzen. Auch das Magazin DER SPIEGEL widmete der Kreativwirtschaft des Landes einen Sonderteil. Im Interview mit dem Nachrichtenmagazin betonte Simon Daubermann den Wert systematischer und konzeptioneller Arbeit in der Gestaltung und betonte die Kausalität eines solchen Ansatzes und den kommunikativen Qualitätskriterien – Nachhaltigkeit, Identifikation und Authentizität.

Neben besagtem Interview befasste sich ein weiterer Artikel mit der neuen MFG Identity "Im Zeichen des Löwen" aus unserem Studio und lobte unter anderem die Vielseitigkeit in der Anwendung über das gesamte Mediaspektrum hinweg.

"What's Next" – Digitales Design braucht mehr Mut und Persönlichkeit

News
Quo vadis? Wohin führt der Weg? Unter dem Thema "What's Next" prämierte der Deutsche Designer Club (DDC) im Zuge des Wettbewerbs "Gute Gestaltung 2018" innovative Arbeiten und Projekte aus verschiedenen Designdisziplinen.

Unter dem Vorsitz von Dr. Renzo Vitale kam Simon Daubermann als Jurymitglied dabei die die schwere Aufgabe zu, die besten Einreichungen in der Kategorie "Digital Media" zu küren.

Das Spektrum der Teilnehmer und Beiträge hätte dabei kaum heterogener ausfallen können. Von Brandauftritten über eMags bis zu Virtual Experiences, vom Multinational über das Start-Up hin zum Individuum – schon in der Definition und der Anwendung vergleichbarer Maßstäbe bestritt die Jury eine erste Herausforderung.

Letztlich gelang es aber dennoch einen bzw. keinen Sieger zu krönen: denn den Willen zur Disruption und die volle Nutzung des digitalen Potentials wollte in den Augen der Jury keinem der Beiträge in Perfektion gelingen. Die Gold-Auszeichnung blieb daher unvergeben. „Mehr Mut, noch mehr Abstand von den üblichen Mustern, noch mehr Persönlichkeit und mehr Vertiefung der Vielfältigkeit" forderte Renzo Vitale unisono mit den anderen Jurymitgliedern. Gerade die Disziplin "Digital Media" sei für einen solchen Nonkonformismus prädestiniert.

Silber konnten sich dafür gleich drei Teilnehmer sichern: die App des Independent Magazins nomad, die digitale Audi Brand Experience sowie das ZEISS IOL Universe. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch.

Wir wünschen uns für die Kategorie noch mehr Mut, noch mehr Abstand von den üblichen Mustern, noch mehr Persönlichkeit und mehr Vertiefung der Vielfältigkeit. Digital Media ermöglicht diese in besonderem Maße.

Dr. Renzo VitaleJuryvorsitz

video ddc jurytage

Unser Studio im Wandel

something new

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Neues entsteht. Bestehendes entwickelt sich weiter. Nichts steht still. Und doch finden sich im Ursprung allen Wandels stets zwei Konstanten: Pioniergeist und Innovationskraft.

Für unser Studio beginnt das Jahr 2018 im Zeichen des Wandels: Aus der Erfahrung unseres täglichen Schaffens und einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit gestalterischen Grundlagen und Prinzipien hat sich über nunmehr zehn Jahre ein philosophisch-handwerklicher Arbeitsansatz geformt, denn wir fortan explizit im Kern unserer schöpferischen Arbeit verankern möchten:

IDENTITY – DESIGN – APPLICATION

Die enorme Wirkungskraft identitätsbasierter Gestaltung hat sich in unseren vergangenen Arbeiten und Projekten immer wieder neu bestätigt. Die zugrundeliegende konzeptionelle Kontinuität schafft Bewusstsein und Begeisterung, Authentizität und Ästhetik und ein besonderes kreatives Momentum, das sich in der gesamten kommunikativen Anwendung fortsetzt.

Identitätsbewusstsein, Konzeptstärke und Klarheit spiegeln sich auch in unserer neuen Webseite wider. So erläutern wir unseren kompletten Schaffensprozess - von den theoretischen Grundfesten in der IDENTITY, hin zur Überführung in unsere gestalterischen DISZIPLINEN und schließlich zur finalen Manifestation in unserem PORTFOLIO.

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